Slogan TechnikerSchule Meldorf
Datenver-arbeitungs-technik FSDVAllgemein

Datenverarbeitungstechnik (FSDV)

Mit dem zunehmenden Einsatz von Computern und automatisierten Systemen in der Wirtschaft ist der Anteil der Datenverarbeitung im Bereich Elektrotechnik so weit ausgebaut worden, dass der Arbeitsmarkt ein eigenständiges Ausbildungsprofil erforderte. Daraus entstand der/die Staatlich geprüfte Techniker/in für Datenverarbeitungstechnik (Kurzbezeichnung).

Das erste Jahr: Einführungsphase

Auf der Grundlage eines elektrotechnischen Ausbildungsberufes wird in den ersten zwei Semestern eine tragfähige Ausbildung in der:

  • Elektrotechnik
  • Elektronik
  • Digitaltechnik
  • Messtechnik
  • Computertechnik
  • Netzwerktechnik
  • Programmierung

vermittelt.

Das zweite Jahr: Vertiefungsphase

In den Fachsemestern des zweiten Jahres erfolgt dann die systematische Schulung in der Arbeit mit Rechner-Hard- und -Software.

Wichtige Teilaufgaben (Auswahl) dabei sind:

  • Installation und Nutzung von Betriebssystemen und Netzwerken,
  • Kommunikation mit Rechnerperipherie,
  • Objektorientierte Programmierung,
  • Assembler-Programmierung mit komfortablen Entwicklungswerkzeugen,
  • Beurteilung und Inbetriebnahme komplexer technischer Problemlösungen im Zusammenwirken von Hard- und Software.

 

Technikerprüfung

Am Ende der Technikerausbildung steht eine schriftliche Prüfung (entspr. FSVO Anlage 1 zu § 5 Abs. 1 - Punkt 3.5).

Die einzelnen Prüfungsarbeiten in den Fächern Steuerungs- und Regelungstechnik (SRT), Betriebssysteme und Netzwerke (BUN), System- und Anwendungsprogrammierung (SAP) und Mathematik (MAT) umfassen 3 Zeitstunden.

In den Fächern Deutsch/Kommunikation (DEU) und Englisch (ENG) wird die schriftliche Prüfung durch eine kontinuierliche Leistungsbewertung (entspr. Erlass) ersetzt.

Gegebenenfalls sind weitere mündliche Prüfungen auch in anderen Fächern möglich bzw. nötig. Dies hängt aber sehr von den individuellen Leistungen des einzelnen Teilnehmers ab.

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